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Nährböden

Nährböden dienen der Kultivierung von Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren und Pilzen. Im medizinischen Bereich dienen sie vor allem der Analyse von Gewebe-, Blut-, Urin- oder Speichelproben, um diese auf einen Krankheitserreger zu prüfen. Für Labore, Apotheken und Praxen bieten wir verschiedene Nährmedien in Petrischalen und als Nährboullion an. Wo der Unterschied liegt und welche Nährmedien zum Einsatz kommen, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
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Nährböden

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Was genau ist ein Nährboden?

Ein Mitarbeiter in einem Labor nutzt einen Nährboden in einer Petrischale zur Analyse

Ein Nährboden, auch Nährmedium oder Kulturmedium genannt, ist eine Substanz unterschiedlicher Zusammensetzung zur Kultivierung von Mikroorganismen. Bakterien, Pilze und Viren benötigen unterschiedliche Nährstoffe, um sich zu vermehren. Das Nährmedium besteht aus einer Basis und dem zugesetzten jeweiligen Nährstoff - Kombinationen sind auch möglich. Trägt eine Probe auf das Nährmedium auf, ernähren sich die enthaltenen Mikroorganismen von dem Medium und vermehren sich. So lassen sich Bakterienkulturen beispielsweise in Flüssigkeiten für das menschliche Auge sichtbar machen. Denn die vermehrte Bakterienkultur wird als Punkt auf dem Boden sichtbar. Trägt man eine verdünnte Probe auf unterschiedliche Nährböden auf, lässt sich sogar bestimmen, welche Mikroorganismen in der Probe enthalten waren. Legionellen wachsen beispielsweise nur auf dem schwarzen GVPC-Selektivagar.

Welchen Nutzen haben Nährböden in der Medizin?

In der Medizin dienen die Nährböden zur Analyse von menschlichen und tierischen Proben: Blut, Urin, Gewebe und Speichel. Diese prüft das Labor in Hinsicht auf Infektionen durch Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren und Pilzen. Durch verschiedene Nähmedien lässt sich das Vorhandensein eines Krankheitserregers und sogar grob die Art bestimmen. Dementsprechend leitet der Arzt die Behandlung ein und verschreibt ein passendes Medikament. 

Flüssigmedium

Einige Nährböden bestehen aus einem Flüssigmedium. Das Medium ist als in einer flüssigen Form. Daher befindet sich diese Art vom Medium häufig in einem Nährbouillon – einem durchsichtigen Röhrchen mit Verschluss.

Geliertes / Festes Medium

Im Gegensatz zum Flüssigmedium sind die meisten Fertignährböden in einem festen Zustand. Als Gel füllt das Medium den Boden einer Petrischale aus. Diese Art des Kulturmediums eignet sich besonders gut, um Flüssigproben in verschiedenen Verdünnungsstufen auszustreichen. Neben dem Vorhandensein und der Art des Krankheitserregers lässt sich so sogar grob der Anteil bestimmten.

Eintauchnährboden

Ein Eintauchnährboden eignet sich, wie es der Name schon verrät zum Eintauchen in Flüssigkeiten. In der Medizin kommen Sie bei Urinproben zum Einsatz. Diese befinden sich in einem verschlossenen durchsichtigen Röhrchen und bestehen aus festem Nährboden. An dem Deckel in das Röhrchen hineinragend ist der Nährboden auf einem Stück Plastik auf zwei Seiten angebracht. Der Vorteil: Hier lassen sich zwei verschiedene Nähmedien getrennt voneinander in einem Röhrchen unterbringen.

Lagerung und Haltbarkeit von Nährböden

Die Lagerung von Nährböden ist entscheidend für die Haltbarkeit des Mediums. Viele Nährmedien halten sich am besten, wenn sie etwa bei 12 bis 15 Grad gelagert werden. Dann ist eine Lagerung von mehreren Monaten möglich. Bei Zimmertemperatur verlieren sie ihre Haltbarkeit schon nach wenigen Wochen. Ein trockener, dunkler und keimfreier Ort schützt vor einem ungewollten Keimbefall oder ein Angriff des Mediums durch UV-Strahlen. Damit der Nährboden nicht austrocknet, sind bei langer Lagerung einige Nährmedien durch Klebeband zu schützen.

Wie sind gebrauchte Nährböden zu entsorgen?

Gebrauchte Nährböden gehören nicht einfach in den Müll. Insbesondere dann nicht, wenn die Nährböden mit Krankheitserregern befallen sind. Von Ihnen geht eine gefährliche Ansteckungsgefahr aus. Daher sind die gebrauchten Nährböden vorher in Plastikbeuteln zu autoklavieren. Dies bedeutet, dass die Nährböden bei mehr als 120 Grad desinfiziert werden. Im Anschluss dürfen sie im allgemeinen Müll beseitigt werden.
Neben der thermischen Desinfektion durch Autoklavieren oder in einem Heißluftschrank gibt es noch eine chemische Desinfektion, die nur in Ausnahmefällen eingesetzt wird.

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Wir liefern unseren Laborbedarf an Krankenhäuser, Ärzte, Laboratorien, Apotheken und Praxen. Für die Bestellung ist eine Anmeldung Pflicht, da wir ausschließlich an Gewerbe und nicht an Privatpersonen liefern. Bei Fragen stehen wir Ihnen telefonisch unter 02871 2596951 zur Verfügung.

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Was genau ist ein Nährboden?

Ein Mitarbeiter in einem Labor nutzt einen Nährboden in einer Petrischale zur Analyse

Ein Nährboden, auch Nährmedium oder Kulturmedium genannt, ist eine Substanz unterschiedlicher Zusammensetzung zur Kultivierung von Mikroorganismen. Bakterien, Pilze und Viren benötigen unterschiedliche Nährstoffe, um sich zu vermehren. Das Nährmedium besteht aus einer Basis und dem zugesetzten jeweiligen Nährstoff - Kombinationen sind auch möglich. Trägt eine Probe auf das Nährmedium auf, ernähren sich die enthaltenen Mikroorganismen von dem Medium und vermehren sich. So lassen sich Bakterienkulturen beispielsweise in Flüssigkeiten für das menschliche Auge sichtbar machen. Denn die vermehrte Bakterienkultur wird als Punkt auf dem Boden sichtbar. Trägt man eine verdünnte Probe auf unterschiedliche Nährböden auf, lässt sich sogar bestimmen, welche Mikroorganismen in der Probe enthalten waren. Legionellen wachsen beispielsweise nur auf dem schwarzen GVPC-Selektivagar.

Welchen Nutzen haben Nährböden in der Medizin?

In der Medizin dienen die Nährböden zur Analyse von menschlichen und tierischen Proben: Blut, Urin, Gewebe und Speichel. Diese prüft das Labor in Hinsicht auf Infektionen durch Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren und Pilzen. Durch verschiedene Nähmedien lässt sich das Vorhandensein eines Krankheitserregers und sogar grob die Art bestimmen. Dementsprechend leitet der Arzt die Behandlung ein und verschreibt ein passendes Medikament. 

Flüssigmedium

Einige Nährböden bestehen aus einem Flüssigmedium. Das Medium ist als in einer flüssigen Form. Daher befindet sich diese Art vom Medium häufig in einem Nährbouillon – einem durchsichtigen Röhrchen mit Verschluss.

Geliertes / Festes Medium

Im Gegensatz zum Flüssigmedium sind die meisten Fertignährböden in einem festen Zustand. Als Gel füllt das Medium den Boden einer Petrischale aus. Diese Art des Kulturmediums eignet sich besonders gut, um Flüssigproben in verschiedenen Verdünnungsstufen auszustreichen. Neben dem Vorhandensein und der Art des Krankheitserregers lässt sich so sogar grob der Anteil bestimmten.

Eintauchnährboden

Ein Eintauchnährboden eignet sich, wie es der Name schon verrät zum Eintauchen in Flüssigkeiten. In der Medizin kommen Sie bei Urinproben zum Einsatz. Diese befinden sich in einem verschlossenen durchsichtigen Röhrchen und bestehen aus festem Nährboden. An dem Deckel in das Röhrchen hineinragend ist der Nährboden auf einem Stück Plastik auf zwei Seiten angebracht. Der Vorteil: Hier lassen sich zwei verschiedene Nähmedien getrennt voneinander in einem Röhrchen unterbringen.

Lagerung und Haltbarkeit von Nährböden

Die Lagerung von Nährböden ist entscheidend für die Haltbarkeit des Mediums. Viele Nährmedien halten sich am besten, wenn sie etwa bei 12 bis 15 Grad gelagert werden. Dann ist eine Lagerung von mehreren Monaten möglich. Bei Zimmertemperatur verlieren sie ihre Haltbarkeit schon nach wenigen Wochen. Ein trockener, dunkler und keimfreier Ort schützt vor einem ungewollten Keimbefall oder ein Angriff des Mediums durch UV-Strahlen. Damit der Nährboden nicht austrocknet, sind bei langer Lagerung einige Nährmedien durch Klebeband zu schützen.

Wie sind gebrauchte Nährböden zu entsorgen?

Gebrauchte Nährböden gehören nicht einfach in den Müll. Insbesondere dann nicht, wenn die Nährböden mit Krankheitserregern befallen sind. Von Ihnen geht eine gefährliche Ansteckungsgefahr aus. Daher sind die gebrauchten Nährböden vorher in Plastikbeuteln zu autoklavieren. Dies bedeutet, dass die Nährböden bei mehr als 120 Grad desinfiziert werden. Im Anschluss dürfen sie im allgemeinen Müll beseitigt werden.
Neben der thermischen Desinfektion durch Autoklavieren oder in einem Heißluftschrank gibt es noch eine chemische Desinfektion, die nur in Ausnahmefällen eingesetzt wird.

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